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Juni 5, 2014 | Städtebau, Strukturpolitik, Wohnugsbau

Fotolia_468969_planzeichen-©-FrankU-fotoliaHamburg muss in den Hinterhöfen wachsen

Uli Hellweg stellt in seinem Beitrag heraus, dass der „Sprung über die Elbe“ für die Entwicklung Hamburgs die wichtigste Weichenstellung seit dem Wirken des legendären Stadtplaners Fritz Schumacher Anfang der 20er Jahre war. Im Inneren der Stadt entstanden durch die Umwandlung alter Hafen- und Industriegebiete neue innerstädtische Quartiere. Diese Entwicklung geht absehbar ihrem Ende zu, da Hamburg allmählich die großen Konversionsflächen ausgehen. Die IBA hat hier, so Hellweg, wichtige neue Möglichkeiten für eine Stadtentwicklung der Zukunft aufgezeigt. Die Stadt muss demnach da wachsen, wo man sie bislang kaum vermutete, nämlich in ihren „Hinterhöfen“ oder – wie die IBA es nannte – in ihren „Metrozonen“. Dabei handele es sind um die lange vernachlässigten Gebiete am Rande der historischen Gründerzeit- und 20er-Jahre-Viertel sowie die Hinterlassenschaften der Wirtschaftsmoderne, z.B. untergenutzte Gewerbe- und Einkaufsgebiete, überdimensionierte Park- und Lagerplätze, der „Unwirtlichkeit der Stadt“ also.

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