Kopo

OB-Barometer 2018

Auch 2018 hat das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) wieder (Ober-)Bürgermeister großer deutsher Städte ab 50.000 Einwohnern nach den aktuell wichtigsten Aufgaben in der eigenen Stadt befragt. Neben Integration/Zuwanderung und Kommunalfinanzen gewinnen Digitalisierung und Mobilität zunehmend an Dringlichkeit.

Kompetenzregion: Strukturwandel im Rhein-Erft-Kreis

Der geologische Vorrat an Braunkohle im Städtedreieck Köln-Mönchengladbach-Aachen repräsentiert das größte geschlossene Braunkohlevorkommen Europas. Die Lagerstättenvorräte in den nach aktuellem Stand genehmigten Abbauflächen der Tagebaue Hambach, Garzweiler und Inden belaufen sich auf circa drei Milliarden Tonnen. In den kommenden 30 Jahren werden weiterhin sehr große Mengen an Kohle gefördert; nach aktuellem Stand sind es zwischen 90 und 100 Millionen Tonnen jährlich.

Star-Architektur und ihr Einfluss auf die Stadt

In der spanischen Stadt Bilbao führte das Guggenheim-Museum des Star-Architekten Frank Gehry zu einem wirtschaftlichen Boom. Auf diesen „Bilbao-Effekt“ hoffen viele Stadtplaner und Politiker. Durch attraktive Bauten wollen sie ihre Stadt ökonomisch und sozial besser positionieren. Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben anhand von drei Gebäuden untersucht, ob die erhofften Effekte auch eintreten.

Aufbruch, Dynamik und Zusammenhalt

Der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD steht. Am 7. Januar 2018 haben sich die Parteien auf ein gemeinsames 177-seitiges Werk verständigt. Insgesamt ist bei den Verhandlungen für Deutschlands Städte, Landkreise und Gemeinden ein gutes Ergebnis erzielt worden. Das hatte sich bei den Sondierungen im Januar schon herauskristallisiert.

Gegen die Energiefresser – Altötting macht’s vor

Seit nunmehr zwölf Jahren bietet der Landkreis Altötting eine kostenfreie Bürgerenergiesprechstunde an. Ursprünglich als einmalige Aktion angedacht, war die Nachfrage nach neutraler und hochwertiger Information so hoch, dass sich daraus ein regelmäßiges Angebot entwickelte. Einmal im Monat findet seitdem die Bürgerenergiesprechstunde statt. Interessierte müssen sich hierfür vorab im Landratsamt anmelden. Der Energieberater hat dann jeweils eine Stunde Zeit, sich mit den spezifischen Anliegen zu befassen.

Wilde Nachbarn

Wildtiere haben längst entdeckt, dass menschliche Siedlungen einen hervorragenden Lebensraum mit konstantem Nahrungsangebot, milderem Klima, bester Deckung und wenigen Feinden bieten. Dadurch kommt es immer wieder zu Begegnungen zwischen Mensch und Tier. Wer in Baden-Württemberg einen Waschbären hinter der Mülltonne entdeckt, nachts einen Igel auf der Terrasse zu Gast hat oder auf dem Heimweg einem Fuchs begegnet, hat jetzt die Möglichkeit, seine Beobachtung auf dem Web-Portal www.bw.wildenachbarn.de zu melden.

Beitragsfreie Kita-Betreuung – eine Zwischenbilanz

Die Berufstätigkeit von Müttern steigt nicht, wenn für die Kinder eine kostenlose Kindertagesbetreuung zur Verfügung steht. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, die das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) veröffentlicht hat. Zwar steigert die Beitragsfreiheit die Kita-Besuchsquote von Kleinkindern, doch das familienpolitische Ziel einer Stärkung der Frauenerwerbstätigkeit wird verfehlt. Die Autorinnen halten es für sinnvoller, die Kita-Gebühren nach Haushaltseinkommen zu staffeln und die eingesparten Mittel in die Betreuungsqualität zu investieren.