KOPO JULI/AUGUST 2026

Inhalt

Kommunen retten!

Der Bundesvorstand und der Hauptausschuss der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands (KPV) haben angesichts der katastrophalen finanziellen Situation in den Städten, Gemeinden und Kreisen den Beschluss verabschiedet „Zukunftspakt von Bund, Ländern und Kommunen: Sozialstaat retten, Verwaltung automatisieren, Selbstverwaltung ermöglichen“.

BRIDGEforEU

„Uns ist es wichtig, Haltung zu zeigen“

Die Zukunft der Daseinsfürsorge jetzt sichern

Es gibt politische Debatten, die laut geführt werden, die Schlagzeilen, Talkshows und soziale Netzwerke dominieren. Und es gibt Entwicklungen, die sich leise vollziehen, aber dennoch tiefe Spuren hinterlassen. Die Lage der Kommunalhaushalte gehört dazu. Und sie ist eng verbunden mit Stadtwerken und kommunalen Unternehmen.

Sicherheit im öffentlichen Raum neu gedacht

Smart City: Wir bringen Lösungen in die Praxis!

Wieviel ist uns die Gesundheit wert?

Die Kommunen stehen unter einem dramatischen finanziellen Druck. Im vergangenen Jahr betrug ihr Defizit rund 30 Milliarden Euro. Auch die ungedeckten Kosten im Gesundheitswesen, allen voran die Defizite kommunaler Krankenhäuser, schlagen sich zunehmend in den Kreishaushalten nieder. Diese auszugleichen, ist vielen Landkreisen angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen künftig schlicht nicht mehr möglich. Das kann die Gesundheitsversorgung insbesondere in ländlichen Räumen aber massiv gefährden.

Mehr Kommunalpolitik wagen!

Nach der MPK ist vor der MPK

Investitionen ermöglichen, Zukunft gestalten

Kommunale Resilienz durch Leasing

Wir müssen sparen!

Kommunale Haushalte geraten flächendeckend unter Druck. Leipzig setzt auf eine klare Analyse: Welche Aufgaben müssen Kommunen erfüllen, wer trägt die Kosten – und was können wir uns heute nicht mehr leisten?

KI-Kennzeichnungspflicht für Politik und Verwaltung

Bürgerbeteiligung statt Erbhöfe

Selten schaffen es Beschlüsse aus Räten und Kreistagen in die überregionale Presse, doch die Verabschiedung des Haushaltes der Stadt Weimar für das Jahr 2026 war eine solche Ausnahme.

OB-Barometer 2026: Top-Thema Finanznot

Ohne starke Fraktionen keine Führung und Kontrolle

Die Diskussion über Fraktionsfinanzierung wird häufig falsch geführt. Zu oft geht es um Zuwendungen, Kopierer, Geschäftsstellen oder Sitzungsgelder. Tatsächlich geht es um etwas wesentlich Grundsätzlicheres: die Funktionsfähigkeit kommunaler Selbstverwaltung.

NRW-SPEZIAL

Daseinsvorsorge als Vertrauensfrage

Entlastungspaket: Neue Spielräume für Kommunen

Mobilität als Teilhabe

Was wird aus der Verpackungssteuer?

Alles was Recht ist

BFH bestätigt breite Bewertungsgrundlage zur Festlegung der Grundsteuer– Bodenrichtwertmodell BW verfassungskonform

Nachdem der BFH bereits in seiner Entscheidung vom 12.11.2025 (II R3/25) das in elf Ländern übernommene sogenannte Bundesmodell zur Bewertung der Grundsteuer als verfassungsgemäß betrachtet hat (vgl. KOPO 1/2026) hat er nunmehr auch das Bodenrichtwertmodell des Landes Baden-Württemberg in gleicher Weise bewertet und zugleich auf den weiten gesetzlichen Spielraum der Länder bei der Bewertung von Grundstücken hingewiesen (Urt. vom 20.05.2026 – II R 26/24 und II R 27/24).