Zimmermann: „Der Kunstmarkt gehört zu den dynamischsten Kulturmärkten, das ist erfreulich. Wie wir gerade am Beispiel der Versteigerung der Warhol-Werke sehen können, kann es aber auch äußerst gefährlich sein. Ich sehe vor meinem geistigen Auge schon die Kämmerer mancher notleidender Kommune und so manchen Landesfinanzminister, die jetzt die Kunstsammlungen in den Depots ihrer Museen und ihrer kommunalen und landeseigenen Unternehmen taxieren. Wieviel Haushaltslöcher könnte man mit dem Verkauf dieser Werke wohl stopfen! Nordrhein-Westfalen hat mit dem Verkauf von landeseigener Kunst die Büchse der Pandora geöffnet und damit massiven Schaden angerichtet. Das Tabu, dass Kunst aus öffentlichem Besitz nicht verkauft wird, wurde gebrochen.“
Deutsche schätzen ihre Stadt- und Gemeindewappen
Ein Wappen war und ist das klassische Symbol der kommunalen Souveränität. Mehr als 95 % der 10.740 deutschen Stadt-...






