Die Plattform bietet vor allem in der Ankommensphase Information und Orientierung, etwa bei der Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse sowie bei Fragen zu Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis. Leitfäden und Kontakte zeigen auf, welche Behördengänge wie zu bewältigen sind, um Fuß fassen und einen äußerst willkommenen Beitrag zur Weiterentwicklung der TRK leisten zu können. Die Hinweise zu den arbeitsrechtlichen und beruflichen Grundlagen werden ergänzt durch regional- und lokalspezifische Informationen zu Themen wie Wohnen – angefangen mit Erklärungen zu Miet- oder Kaufverträgen -, Spracherwerb, Kinderbetreuung, Schulbildung, Gesundheit, Freizeit, Kultur. Wo finde ich einen passenden Deutschkurs? Wie finde ich eine Wohnung, die richtige Kindertagesstätte, wie findet mein Partner einen Job? Wie eröffne ich ein Bankkonto, wie funktioniert das deutsche Gesundheits- und Steuersystem? Welche Vereine oder sonstigen Kontakte sind eventuell interessant für mich, wo kann ich meinen Glauben praktizieren? Passende Antworten auf solche Fragen liefert das Portal. Es widmet sich auch sensiblen Fragen verschiedener Kulturen und zeigt beispielsweise auf, wo koschere und Halal-Lebensmittel zu bekommen sind. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und den damit verbundenen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt kommt dem geplanten Welcome Center eine Schlüsselrolle zu. Ihre Wettbewerbsfähigkeit hat die TRK erst jüngst mit ihrem Erfolg bei RegioWIN unter Beweis gestellt, durch den Fördermittel von europäischer und Landesebene in die Region und den Ausbau der Kernkompetenzen Mobilität und IT fließen. Um Europas führende Region auf diesen Feldern zu werden, so das Bestreben, müssen sich große wie kleinere Unternehmen und Institutionen weiter in den partnerschaftlich agierenden Kommunen und Kreisen ansiedeln und entwickeln, sollten gut ausgebildete Menschen weiter in die Region kommen und bleiben wollen. Faktoren wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, das Freizeit- und Kulturangebot, die Rundum-Betreuung gewinnen bei der Standortfrage immer mehr an Bedeutung. Im Sinne des weiteren Ausbaus der Technologie- und Wissenschaftsdichte und insbesondere der Deckung des wachsenden Personalbedarfs im MINT-Bereich soll das künftige Welcome Center seinen Schwerpunkt bei der Rekrutierung und Integration entsprechender Fachkräfte setzen. Aber auch Engpassberufe sollen in den Fokus genommen werden, dazu zählen vor allem Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegewesen. Zielsetzung des Willkommensportals ist es, Angehörige dieser und weiterer Branchen über die vielfältigen Angebote in der Region auf Deutsch und Englisch zu informieren – weitere Sprachen sind geplant. Es geht auch darum, zu den relevanten Akteuren zu verlinken sowie Kontaktadressen und Ansprechpartner bereit zu stellen, damit die Adressierten unkomplizierter und zügiger Bescheid wissen.
Deutsche schätzen ihre Stadt- und Gemeindewappen
Ein Wappen war und ist das klassische Symbol der kommunalen Souveränität. Mehr als 95 % der 10.740 deutschen Stadt-...






