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Union fordert mehr Caravan-Stellplätze

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Die CDU/CSU-Fraktion will Caravaning-Tourismus fördern. Ein entsprechender Antrag steht heute, am Donnerstag, 7. Juli 2022, auf der Tagesordnung des Bundestages und soll nach knapp halbstündiger Debatte an den federführenden Tourismusausschuss zur weiteren Beratung überwiesen werden.

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In ihrem Antrag fordert die CDU/CSU-Fraktion einen verstärkten Ausbau der Stellplatzinfrastruktur für Camping-Reisemobile. Eine bessere Infrastruktur bei den Übernachtungsmöglichkeiten könne die regionalwirtschaftlichen Effekte der Caravaning- und Campingwirtschaft in Deutschland stärker fördern, so die Fraktion. Der Bundestag solle deshalb gemeinsam mit Ländern und Kommunen darauf hinwirken, bürokratische Hürden bei der Genehmigung von Reisemobil-Stellplätzen abzubauen. Die Abgeordneten fordern unter anderem auch, die Errichtung von E-Ladesäulen und Tankstellen für alternative Kraftstoffe zu fördern.

Zur Begründung des Antrags schreibt die Union, dass der Caravaning-Tourismus seit Jahren ein beständiger Wachstumsmarkt sei und durch die Corona-Pandemie und den wachsenden Inlandstourismus noch einmal deutlich an Bedeutung gewonnen habe. Vom Caravaning-Tourismus hängen laut Angaben der Unions-Fraktion über 180.000 Arbeitsplätze ab; Deutschland sei zudem ein wichtiger Caravaning-Produktionsstandort mit 25.000 hochwertigen Arbeitsplätzen in Entwicklung und Produktion sowie 11.000 weiteren Arbeitsplätzen im Handel.