Statt eines in den Verträgen für 2015 ursprünglich vereinbarten Defizits von 281 Millionen Euro gehen die von den Kommunen vorgelegten Jahresberichte nun von einem Plus von 20 Millionen Euro aus. 94 der 100 Schutzschirmkommunen haben im vergangenen Jahr ihre mit dem Land abgeschlossenen Verträge zur Konsolidierung ihrer Haushalte eingehalten. 89 von ihnen haben die Vorgaben sogar übertroffen. Genau der Hälfte aller Schutzschirmkommunen gelang dazu der Haushaltsausgleich.
„Diese Zahlen sind beeindruckend“, so Finanzminister Schäfer. „Wichtiger aber ist, was dahinter steht: Arbeit, die sich auszahlt, die Chance, kommunales Leben wieder selber zu gestalten und ein echter Mentalitätswechsel hin zu einer nachhaltigen Haushaltspolitik, die auch unseren Kindern gerecht wird.“
Drei ausgeglichene Haushalte hintereinander, das ist die Grundvoraussetzung, um den Schutzschirm des Landes wieder verlassen zu können. Dies muss nun in einem nächsten Schritt durch geprüfte Jahresabschlüsse belegt werden. „Bereits zum frühestmöglichen Zeitpunkt sind acht Kommunen der Entlassung aus dem Schutzschirm nahe. Einige hatten nur einen verhältnismäßig kurzen Weg zu gehen, andere haben ihren Konsolidierungspfad mit Siebenmeilen-Stiefeln beschritten und den Haushaltsausgleich um bis zu sechs Jahre gegenüber ihren Planungen vorziehen können. Jede einzelne hat für diese Leistung unseren Respekt verdient“, betonte der Finanzminister. Im Rahmen einer Schutzschirmreise besucht er heute und morgen alle acht Kommunen.







