682 Unfälle mit Geisterradlern ereigneten sich in Münster zwischen 2002 und 2009. Besonders an Einmündungen und Grundstückzufahren kann es schnell zu Unfällen kommen, weil Autofahrer nicht mit Radfahrern aus der falschen Richtung rechnen. Außerdem sind die Radwege nicht breit genug für den Gegenverkehr, so dass es immer wieder gefährliche Begegnungen gibt. Die Kampagne „Geisterradler gefährden“ hat die Münsteraner Ordnungspartnerschaft Verkehrsunfallprävention von der Verkehrswacht Bayern übernommen. Nach dem Aufstellen des Warnschildes registrierte die Verkehrswacht einen Rückgang der Unfälle mit Radfahrern um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für dieses hervorragende Ergebnis erhielt sie 2011 den Bayerischen Verkehrssicherheitspreis.
Warten auf den Bus
Obwohl die Ausgangsbedingungen für den ÖPNV in der Fläche durch geringere Bevölkerungsdichten und disperse...






