Nach Berichten der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) können in Bayern sieben Kommunen auf einen zusätzlichen Feiertag hoffen. Nach den Volkszählungsergebnissen stellen in fünf unterfränkischen, einer oberfränkischen und einer schwäbischen Gemeinde nun die Katholiken die Mehrheit der Einwohner. Demnach würden diese Gemeinden den zusätzlichen Feiertag Mariä Himmelfahrt am 15. August als weiteren freien Tag in Anspruch nehmen können.
Das bayerische Landesamt für Statistik bestätigte gestern die Zahlen. Der Sprecher des Statistikamtes wies aber darauf hin, dass die Auswertungen der Religionszugehörigkeit beim Zensus noch nicht abgeschlossen seien. Deshalb würde in diesem Jahr noch alles beim Alten bleiben. Im kommenden Jahr werde dann amtlich entschieden werden in welchen Gemeinden Mariä Himmelfahrt begangen werden kann.
Der 15. August ist in 1.700 der 2.056 Kommunen in Bayern ein Feiertag. In Ober- und Niederbayern trifft das auf alle Gemeinden zu. Auch in Schwaben, der Oberpfalz und Unterfranken gilt dies für die überwiegende Mehrheit der Gemeinden. Nur in Oberfranken wird in etwas mehr als der Hälfte der Kommunen am 15. August gearbeitet. Auch in fünf der acht Großstädte in Bayern ist der 15. August ein Feiertag. Nur in Nürnberg, Fürth und Erlangen ist dies nicht der Fall.
Was nun für 7 Kommunen einen zusätzlichen Feiertag bedeuten kann, ist für 3 Gemeinden eventuell das Ende dieses Feiertages. Dort haben sich die Verhältnisse nach der Volkszählung zu einer protestantischen Mehrheit in der Bevölkerung gewendet.






