Die jetzt angepeilte Lösung geht auf massiven politischen Widerstand in Deutschland zurück. Bundestagsabgeordnete von CDU und CSU und Europaabgeordnete wie Sabine Verheyen, Kommunalbeauftragte der CDU CSU Gruppe im Europäischen Parlament, haben Monate vehement dafür gekämpft, die Trinkwasserversorgung nicht den allgemeinen Ausschreibungsregelungen zu unterwerden.
Die im Entwurf vorgeschlagene europaweite Ausschreibungsverpflichtung würde nicht nur zu einer erheblichen Einschränkung der kommunalen Selbstverwaltung und Handlungsspielräume, sondern auch de facto zu einer Liberalisierung insbesondere der Wasserversorgung in Deutschland durch die Hintertür führen und bewährte, gewachsene Strukturen zerstören.
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