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KOPO 05/2011

Titelthema: Energiewende hat begonnen
Durch den Reaktorunfall in Fukushima und die katastrophalen Folgen für Mensch und Umwelt rückt die Energiepolitik wieder in den Mittelpunkt der politischen Diskussionen. Wie können wir ausreichend Strom produzieren und zunehmend auf Atomstrom verzichten?

Lesen Sie darüber hinaus noch folgende Artikel:

  • Moratorium darf kein Feigenblatt sein
    Japan beeinflusst die deutsche Energiepolitik – viele Verbände wollen den Ausstieg aus der Atomenergie. Hans-Joachim Reck über Chancen und Risiken eines raschen Ausstieges.
  • Viel Licht für wenig Geld
    Energiesparen, aber wie? Die Beleuchtung von Straßen und öffentlichen Plätzen ist notwendig, kostet aber auch viel Geld – vor allem, wenn veraltete Technik im Einsatz ist, die doppelt so viel Strom verbraucht, wie notwendig wäre. Die KfW-Bankengrupppe hat jetzt ein spezielles Förderprogramm für Kommunen aufgelegt.
  • Blanker Aktionismus?
    Gemäß dem Motto „Global denken, lokal handeln“ haben zahlreiche Kommunen entschieden, dass sie keinen Atomstrom mehr beziehen wollen. Landauf, landab verkünden sie die Energiewende. Wie der „kommunale Atomausstieg“ genau geschehen soll, bleibt dabei häufig im Unklaren.
  • Brücke zum Atomausstieg erkürzen
    Dezentrale, alternative Energieerzeugung wird an Bedeutung gewinnen. Der Umstieg geht aber nicht über Nacht und nicht zum Nulltarif. Zeit, Geld, Speicherkapazitäten, schnellere Planungsverfahren und staatliche Programme zur energetischen Gebäudesanierung sind notwendig
  • Finanzkrise – oder alles nur „Marktgeschehen“?
    Die Abfrage von Kreditkonditionen für Investitions- und Kassenkredite und die sich daran anschließende Aufnahme des Kredites sind ein normales Geschäft für Kommunen. Seit dem Zusammenbruch der Lehman Brothers Inc. im September 2008 haben sich die Rahmenbedingungen jedoch wesentlich geändert.
  • Sparen ist teuer
    Kinder und Jugendliche, deren Perspektiven und Chancen in Bezug auf Anspruch und Wirklichkeit der aktuellen Bildungs- und Sozialpolitik, dieses Themenspektrum hob die Bertelsmann Stiftung auf ihrem 7. Kommunalkongress in Berlin in den Blickpunkt der Kommunalpolitik.
  • Kommunalpolitik bleibt starke Basis der CDU
    Mit einem sehr guten Ergebnis von 87 Prozent der Stimmen der Delegierten des Landestages der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU Rheinland-Pfalz (KPV) wurde in Zell/Mosel die Landesvorsitzende Anke Beilstein in ihrem Amt bestätigt.
  • Mit Frauenpower an die Spitze
    Die Bremer CDU braucht keine gesetzlich verordnete Frauenquote – sie geht vorbildlich und erstmals in der Geschichte mit einer Spitzenkandidatin ins Rennen um das Bürgermeisteramt. Rita Mohr-Lüllmann wird bei den Bürgerschaftswahlen am 22. Mai 2011 SPD-Amtsinhaber Jens Böhrnsen herausfordern.

Kopo_05_2011_Seiten_04-05.pdf